binaeres ZIP-Archiv BiPoint


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  BiPoint v3.47                  Zerberus(tm)-Netcall mit Telix(tm) v3.12

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      Aufruf:
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      CallD("BiPoint", Tel_Nr, Ext, Pass_Name, Protokoll);


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                    Die 'Features' des Programm-Pakets:
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  *    Sie  koennen  alternativ  X-,  Y-,  Z-  und  Bi-Modem(tm) zur Daten-
       Uebertragung waehrend des Netcalls verwenden.

  *    Steuerung ueber  eine einfache Konfigurationsdatei  (BiPoint.CNF) im
       Telix-Upload-Directory,   deren  Inhalt   =vor=  der   Anwahl  Ihrer
       Server-Box ausgewertet wird.

  *    automatische  Pruefung  der  in  der  Konfigurationsdatei  von Ihnen
       angegebenen Datei-Namen auf Gueltigkeit und Vorhandensein.

  *    Die  unter  Telix(tm)  eingestellten  Werte  fuer  Baud und COM-Port
       werden  selbstaendig  an  BiModem(tm)  weitergegeben,  so  dass  Sie
       waehrend  des  Netcalls  unabhaengig  von  der BiModem-Konfiguration
       sind.

  *    Von   frueheren   Netcalls    eventuell   uebriggebliebene   Dateien
       'CALLER.xxx' und 'CALLED.xxx' werden automatisch geloescht, um einen
       fehlerfreien Netcall zu gewaehrleisten.

  *    Bevor ein PUFFER versandt wird, fragt  das Programm nach, ob Sie die
       Datei versenden  wollen, damit Sie  nicht versehentlich frueher  aus
       Ihrer Box empfangene PUFFER neu aufs Netz schicken.

  *    Haben Sie  keine Daten zu  versenden (PUFFER nicht  vorhanden), wird
       selbstaendig eine (leere) 'Dummy'-Datei angelegt.

  *    Die von  Ihnen zu versendende  'PUFFER'-Datei wird Ihren  Angaben in
       der Konfigurationsdatei entsprechend selbstaendig komprimiert.

  *    Die  Verbindung  zu  Ihrer  Zerberus(tm)-Box  wird  mit  Ihrem Modem
       automatisch hergestellt.

  *    Die Login-Prozedur der Box  und der Datentransfer werden automatisch
       abgewickelt - mit dem Uebertragunsprotokoll Ihrer Wahl.

  *    Das aufrufende Telix-Script erhaelt Ergebnis-Codes von 'BiPoint'.

  *    Nach erfolgreich abgewickeltem Netcall wird
       - der empfangene Netcall-PUFFER automatisch extrahiert,
       - die eingegangene Datei 'CALLED.xxx' geloescht,
       - die Protokoll-Datei (capture) geloescht,
       - die eingegangenen Nachrichten nach Wunsch angezeigt.

  *    Sie  koennen die  empfangenen  Daten  gleich bearbeiten,  ohne Telix
       verlassen zu muessen.

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                       im Paket enthaltene Dateien:
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  *    BIPOINT.NEW:
       Geschichte der Erweiterungen/Veraenderungen des Programmes

  *    BIREGIST.FRM:
       Bezugsmoeglichkeiten und 'Registrierung'

  *    BICHECK.SLC:
       Script zum Einlesen und Pruefen der Konfigurations-Datei

  *    BIPOINT.CNF:
       Datei mit Ihrer Konfiguration

  *    BIPOINT.DOC:
       diese Datei <:-))

  *    BIPOINT.SLC:
       das eigentliche Netcall-Script

  *    BIPREP.BAT:
       BATch-Programm zum Herstellen Ihres Netcall-PUFFERs

  *    BIVIEW.SLC:
       Script zum Ansehen und Bearbeiten der eingegangenen Nachrichten

  *    ZERBERUS.SLT:
       Script zum Einloggen in einer Zerberus-Mailbox

  *    ZERBERUS.SLC:
       kompiliertes Mailbox-Script

  *    BIMODEM.CFG:
       Beispiel-Konfiguration fuer BiModem


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                    Hard- und Software-Voraussetzungen:
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  *    XT (-kompatibler) Rechner;

  *    ein beliebiges (von Telix ansteuerbares) Modem;

  *    Betriebssystem MS-DOS v3.xx;

  *    Das    Shareware-DFUe-Programm   'Telix'(tm),    mindestens   v3.12,
       lauffaehig installiert;

  *    Wollen Sie  die Moeglichkeit der Netcalls  mit dem Bimodem-Protokoll
       nutzen, so benoetigen Sie das Shareware-DFUe-Programm 'BiModem'(tm),
       v1.2x, lauffaehig installiert;

  *    Ein Account  in einer Zerberus(tm)-Mailbox  als 'normaler' User  UND
       ein Eintrag  dort als sog.  'Point'/'Terminal' (den Sie  mit dem/der
       Sysop absprechen muessen);

  *    Ein    Tool   zum    Bereitstellen   der    Zerberus(tm)-kompatiblen
       Netcall-Datei  'PUFFER',  z.B.  die  "Zimmermann Message Preparation
       Utility v1.30";


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                          Installations-Hinweise:
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Im  Betriebssystem sind  fuer  die  korrekte Funktionsweise  der 'BiPoint'-
Software  keine  besonderen  Einstellungen  vorzunehmen.  Achten Sie jedoch
generell  darauf, dass  Ihre COMSPEC-Umgebungsvariable  den korrekten  Wert
(Pfad   und  Name   Ihres  Kommando-Prozessors,   i.d.R.  "C:\COMMAND.COM")
enthaelt.   (Ueberpruefen   koennen   Sie   dies,   indem   Sie   am   DOS-
Bereitschaftszeichen (Prompt)  den DOS-Befehl 'SET'  eingeben, worauf Ihnen
u.a. der aktuelle Wert der COMSPEC-Umgebungsvariablen angezeigt wird.)


In Telix muessen insbesondere das Up- und Download-Verzeichnis sowie der zu
benutzende  COM-Port  und  die  Uebertragungs-Parameter richtig installiert
sein, auch  da 'BiPoint' diese Einstellungen  verwendet. Auch jener Befehl,
der Ihr Modem zum Waehlen veranlasst ("Dialing prefix", i.d.R. "ATDP"), und
jener,  der   eine  Befehlszeile  abschliesst   ("Dialing  suffix",  i.d.R.
",,,^M"), muessen in Telix eingestellt sein. Auch der zu verwendende Editor
(in Telix mit ALT-A aufzurufen) muss  korrekt angegeben sein, damit Sie die
eingegangene  Post auch  bearbeiten koennen.  Installieren Sie schliesslich
die Telix-Puffer moeglichst klein. z.B.:

 -      "Scroll Back buffer size ... 4  (KBytes)"
 -      "Capture  file buffer size ...  4 (KBytes)"
 -      "File xfer disk buf. size (Kb) ... 4"

Da  das  Programm-Paket  recht  umfangreich  ist,  koennten andernfalls bei
grossen  Telix-Puffern  eventuell   Speicherplatzprobleme  auftreten  ("Not
enough  memory").  Aus  dem  gleichen  Grund  sollten  Sie  auch vermeiden,
waehrend  Ihrer  DFUe-Sitzungen  speicher-renitente  Programme  geladen  zu
haben.  Denn zum  einen benoetigen  diese bekanntlich  ja (u.U. wertvollen)
Speicherplatz,  und zum  anderen haben  einige von  ihnen (zumal,  wenn sie
geballt auftreten)  die unangenehme Eigenschaft, Interrupts  und Zeichen zu
'verschlucken', was dann beinahe notwendig zu Uebertragungsfehlern fuehrt.


Uebrigens: Da nach und nach immer mehr Mailboxen mit schnellen Modems (9600
und 19200 Bits/Sek.) arbeiten, muessen  Sie ggf. mehrere Kommata hinter die
Telefonnummer schreiben,  damit Ihr Modem etwas  laenger wartet (i.d.R. 1/2
Sek.   pro  Komma),   bevor  es   auflegt  bzw.   das  Box-Modem  auf  Ihre
Geschwindigkeit heruntergeschaltet  hat. (In der  LINK-H und der  OLN haben
sich  6 -  7 Kommata  bewaehrt,  was  einer Wartezeit  von etwa  3 Sekunden
entspricht, in der das Box-Modem  auf 2400 herunterschalten kann.) In Telix
sollten Sie die selbstaendige Geschwindigkeits-Erkennung abschalten:

-       "Auto  baud  detect  ....  Off"
        (im Menu "Modem and dialing parameter setup"),

da es andernfalls zu Koordinationsproblemen zwischen den beiden beteiligten
Modems  kommen kann,  die letzlich  eine Verbindung  nicht zustande  kommen
lassen koennen. 'BiPoint' schaltet fuer die Dauer seiner Arbeit daher diese
Option selbsttaetig aus.

Die Programme 'Bixxx.SLC' kopieren Sie bitte in das Verzeichnis, in dem Sie
Ihre Telix-Scripts abgelegt haben ("Script directory"). Die Konfigurations-
Datei 'BiPoint.CNF' kopieren  Sie in das Verzeichnis, von  dem aus Sie Ihre
Daten versenden ("Upload directory"). Einzustellen sind diese Verzeichnisse
im Telix-Untermenu "Filenames and paths" im Menu "Configure Telix", das Sie
mit 'ALT-O' aufrufen koennen.  Fuer die Einzelheiten der Telix-Installation
verweisen wir auf die zu Telix gehoerende ausfuehrliche Dokumentation.


Die  Datei  'BiPrep.BAT'  kopieren   Sie  mit  Marc  Zimmermanns  'MsgPrep'
(entsprechende Dokumentation lesen!) in  Ihr Point-Verzeichnis (das auch in
'BiPoint.CNF' anzugebende Verzeichnis, aus dem der PUFFER kommt) und passen
es an  den darinnen angegebenen  Stellen an Ihre  Installation (Pfade etc.)
an.

Bei   BiModem  achten   Sie  bitte   darauf,  KEINE  BiModem-Transfer-Liste
(BIMODEM.PTH) anzulegen,  da es hiermit  - wie sich  im praktischen Betrieb
gezeigt hat  - zu Koordinierungs-Problemen  mit der 'BiNet'-Software  ihrer
Box  kommen kann.  Ausserdem installieren  Sie BiModem  bitte so,  dass von
Ihnen KEINE Ueberpruefung nach dem Transfer stattfindet

-       "Always verify when done N"

sowie

-       "Verify files when done transferring N"


Allerdings   muessen  Sie   der  'BiNet'-Boxsoftware   Zugriff  von  aussen
gestatten:

- "Allow remote file requests Y",

da die gegenwaertige BiNet-Software Ihrer Mailbox zur korrekten Funktion das
Ergebnis  der  Upload-Verifizierung  benoetigt.  Bekommt  sie  dies  nicht,
erhalten Sie  bei Ihrem naechsten  Anruf alle alten  Daten nocheinmal, weil
die Box davon  ausging, dass die Uebertragung nicht  geklappt hat und daher
die  dort   fuer  Sie  angelegte  Point-PUFFER-Datei   nicht  loescht.  Die
Mailbox-Software loescht auch CALLER.*  und CALLED.* nicht einzeln, sondern
ueberschreibt sie erst bei einem naechsten Netcall.

Weil 'BiPoint' zur  Auswertung des Netcalls in der  Datei 'BiPoint.LOG' die
Angaben der verschickten Dateien benoetigt, hindern Sie BiModem auch daran,
diese Dateien zu loeschen:

-       "Delete source file when done (Y/N) N",

dies  erledigt 'BiPoint'  nach einem  ordnungsgemaess abgewickelten Netcall
ohnehin.

Als Hilfestellung fuer Ihre BiModem-Installation haben wir diesem Software-
Paket  eine  BIMODEM.CFG  beigefuegt,  die  Sie  in Ihr BiModem-Verzeichnis
kopieren  und Ihren  Wuenschen entsprechend  anpassen (v.a.  Dateinamen und
Pfade) koennen. - Generell sollten Sie die BiModem-Dokumentation aufmerksam
lesen, bevor Sie mit diesem leistungsfaehigen Protokoll arbeiten.

Wir  empfehlen Ihnen  darueberhinaus, in  der Anfangszeit  (bis BiModem auf
Ihrem   Rechner   und   der   Box   korrekt   arbeitet)   Ihren   Vertreter
(SYSOP@IHR_POINT)  zu  loeschen,   damit  keine  persoenlichen  Nachrichten
verlorengehen koennen,  und Ihre Post 'zu  Fuss' abzuholen. Hierfuer fuegen
wir  ein kurzes  Script im  Quellcode bei  ("ZERBERUS.SLT"), das  Sie Ihren
Beduerfnissen  entsprechend anpassen  koennen. Die  korrekte Funktionsweise
von 'BiPoint' koennen Sie bei BiModem-Uebertragungen waehrend des Transfers
beobachten und anhand der uebermittelten Daten pruefen.
 _

Sollten  Sie bisher  noch keinen  Point-Account in  Ihrer Heimatbox  haben,
besprechen   Sie  alle   diesbezueglichen  Einzelheiten   (Name,  Passwort,
Komprimierungs-Programm,  Protokoll, Poll-Zeiten)  mit dem/der  Sysop Ihrer
Box.


Falls  trotz  korrekter  Installation  aller  beteiligten  Programme einmal
Probleme auftreten sollten, die Sie auch  mit dem/der Sysop Ihrer Box nicht
loesen koennen,  schicken Sie uns  mit per e-mail  die Bildschirmdump-Datei
'BiPoint.IMG' (unter Telix "Screen Image ... Alt-I" erzeugbar), aus dem die
Fehler-Meldungen   zu   ersehen   sind,   oder   eine  (moeglichst  genaue)
Problembeschreibung.   Wir  versprechen   Ihnen,  soweit   es  in   unseren
Moeglichkeiten liegt,  bei der Behebung  von Problemen im  Zusammenhang mit
der 'BiPoint'-Software behilflich zu sein.


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                       Die Arbeitsweise der Scripts:
                       -----------------------------

Nachdem Sie Telix  gestartet haben, rufen Sie 'BiPoint'  auf, indem Sie Ihr
selbstgeschriebenes Script  (mit ALT-G) starten. Als  Muster dafuer koennen
Sie bspw. das unten abgedruckte Script (zum Netcall mit der OLN) verwenden.

Haben  Sie als  Protokoll-Parameter darin  keinen gueltigen  Kennbuchstaben
('B', 'X', 'Y'  oder 'Z') angegeben, werden Sie  in einem Bildschirmfenster
aufgefordert, das gewuenschte Uebertragungsprotokoll auszuwaehlen:

       ____________________________________________________________
       _   _____  [B]iModem [X]Modem  [Y]Modem  [Z]Modem  ____    _
       _                                                          _
       _  Welches Uebertragungs-Protokoll soll verwendet werden?_ _
       ____________________________________________________________

Dies ist die einzige Stelle im Programm, an der KEIN automatischer Abbruch
stattfindet, falls Sie nichts eingeben. Achten Sie daher bitte darauf, dass
Sie in Ihrem aufrufenden Script einen gueltigen Kenn-Buchstaben angeben, da
in diesem Fall das Protokoll-Menu gar nicht erst erscheint.

Zur Sicherheit unterbricht das Programm  nun eine eventuell noch bestehende
Verbindung  ("Hanging  up").  Ausserdem  werden  eventuell  (von  frueheren
Netcalls) noch  vorhandene CALLER.xxx und CALLED.xxx  geloescht. Da Bi- und
Z-Modem  bekanntlich  einen  (z.B.  aufgrund  eines Leitungszusammenbruchs)
unterbrochenen Dateitransfer  wiederaufnehmen kann, fragt  'BiPoint', falls
Sie  fuer Ihren  Netcall das  Bi- oder  ZModem-Protokoll verwenden,  jedoch
zuerst nach, ob die Download-Datei geloescht werden soll:

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   _ CALLED.ARC 22089 Bytes vom 29.11.90 um 23:48:00 loeschen (J/N)? __
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Dann  wird  Ihre  Konfigurations-Datei  'BiPoint.CNF'  eingelesen  und  die
Eintraege  darin  ueberprueft.  Sollten  die  dort  von  Ihnen  angegebenen
Programme ('Packer'  und BiModem) nicht  vorhanden sein, oder  waehrend des
Einlesens  Fehler auftreten,  wird das  Programm (mit  einem entsprechenden
Ergebnis-Code,  s.u.)  abgebrochen.  Das  gleiche  gilt,  wenn die Datei im
Telix-Upload-Verzeichnis nicht  gefunden werden konnte,  wobei Ihnen dieser
Umstand zusaetzlich ausdruecklich mitgeteilt wird:

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                     _                              _
                     _  BiPoint.CNF nicht gefunden  _
                     _                              _
                     ________________________________


Sofern es in dem angegebenen Verzeichnis eine PUFFER-Datei gibt, werden Sie
als naechstes gefragt, ob Sie diese versenden wollen, etwa in dieser Art:

    __________________________________________________________________
    _ PUFFER 46180 Bytes vom 29.11.90 um 23:30:16  versenden (J/N)? __
    __________________________________________________________________


Reagieren  Sie  innerhalb  von  30   Sekunden  darauf  nicht,  wird  'NEIN'
angenommen  und  nichts  verschickt.  Auf  diese  Weise  ist  es einerseits
moeglich,  die 'BiPoint'-Software  auch unbeaufsichtigt  laufen zu  lassen,
ohne  dabei versehentlich  Daten aufs  Netz zu  schicken, die nicht dorthin
sollen.  Andererseits soll  so vermieden  werden, dass  Sie frueher aus dem
Netz geholte Daten  erneut versenden (was wegen des  gleichen Namens PUFFER
fuer  sowohl   empfangene  als  auch  zu   versendende  Daten  ein  beinahe
'klassischer' Fehler ist).


Das  in der  Konfigurationsdatei angegebene  Programm zum  Packen der Daten
wird aufgerufen  und der PUFFER versandfertig  komprimiert, was Ihnen durch
einen entsprechenden Hinweis gemeldet wird:

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          _                                                    _
          _   Die Datei PUFFER wurde zum Versand komprimiert   _
          _                                                    _
          ______________________________________________________

Sollten  waehrend  des  Komprimierens  Fehler  aufgetreten  sein,  die  Ihr
'Packer'  meldet  (z.B.  falsche  Aufrufparameter),  so  werden Sie auf den
Effekt hingewiesen:

               ____________________________________________
               _                                          _
               _  PUFFER konnte nicht komprimiert werden  _
               _                                          _
               ____________________________________________


Falls  keine  PUFFER-Datei  vorhanden  war  oder  Sie  die vorhandene nicht
versenden wollten, erscheint stattdessen folgender Hinweis:

            ___________________________________________________
            _                                                 _
            _  Dummy-PUFFER wurde zum Versand fertig gemacht  _
            _                                                 _
            ___________________________________________________

Praktisch  bedeutet  dies  folgendes:  Da  Ihre  Box  bei  einem Netcall ja
erwartet,  auch Daten  uebermittelt zu  bekommen, muessen  Sie auch  welche
versenden. Haben Sie nun keine, so  wird eine Datei versandt, die lediglich
eine Leerzeile (CR/LF) enthaelt - und die Box ist's zufrieden.


Wenn  bis  hier  alles  ordnungsgemaess  abgewickelt  wurde,  erscheint ein
weiterer, kurzer Hinweis, aus dem  Sie das verwendete Protokoll sowie Ihren
Point-Namen ersehen koennen:

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           _                                                   _
           _  Bi-Modem-Netcall [EVALUATION COPY fuer MY_POINT] _
           _                                                   _
           _____________________________________________________

Jetzt  wird  das  'Protokoll'   (capture-file)  angelegt.  Sollten  hierbei
irgendwelche   Probleme   auftreten   (wofuer   es   eigentlich   nur  zwei
(unwahrscheinliche) Gruende geben  kann: 1. Ihre Platte ist  voll bzw. kein
Platz   mehr  im   Directory;  2.   es  existiert   unter  dem  Namen  eine
schreibgeschuetzte Datei), wird Ihnen dieser Umstand angezeigt:


                  _______________________________________
                  _                                     _
                  _  Fehler beim Oeffnen der Log-Datei  _
                  _                                     _
                  _______________________________________


Erst jetzt startet Telix die Anwahl Ihrer Mailbox und stellt die Verbindung
her, was Ihnen im Erfolgsfalle durch einen entsprechenden Hinweis angezeigt
wird:

         ________________________________________________________
         _                                                      _
         _  Verbindung hergestellt  - NetCall hat begonnen ...  _
         _                                                      _
         ________________________________________________________



Sollte  sich  die  Box  jedoch  innerhalb  von  sechs Minuten nicht korrekt
melden, so erscheint der folgende Hinweis auf Ihrem Bildschirm:

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                        _                         _
                        _  Box meldet sich nicht  _
                        _                         _
                        ___________________________


Falls  waehrend  der  Phase  des  Einloggens  und  der  Identifikation  aus
irgendwelchen Gruenden  (bspw. schlechte Leitungsqualitaet)  die Verbindung
unterbrochen worden sein sollte, werden Sie auch hierauf hingewiesen:

                      _______________________________
                      _                             _
                      _   Traegersignal verloren!   _
                      _                             _
                      _______________________________

Bei  all diesen  (seltenen, aber  nicht unmoeglichen)  Fehlern werden  alle
folgenden Schritte nicht ausgefuehrt,  das Script stattdessen abgeschlossen
und die entsprechende Fehlerursache in der Datei 'BiPoint.LOG' vermerkt.

Dann identifiziert  sich Ihr 'BiPoint'  gegenueber der Box  und tauscht die
Daten  (mit  dem  Protokoll  Ihrer  Wahl)  aus.  Sobald  die wechselseitige
Identifikation  abgeschlossen ist,  komprimiert  die  Mailbox die  fuer Sie
bereitliegenden Daten. 'BiPoint' macht Sie hierauf entsprechend aufmerksam:

                    ___________________________________
                    _                                 _
                    _  Box komprimiert Netcall-Datei  _
                    _                                 _
                    ___________________________________

Nach  Ende des  Netcalls wird  die Leitung  unterbrochen ("Hangup") und Sie
werden entsprechend informiert:

            __________________________________________________
            _                                                _
            _  NetCall wurde beendet - Leitung unterbrochen  _
            _                                                _
            __________________________________________________


Sollte unterdessen ein Fehler aufgetreten  sein, werden Sie auch am Monitor
darauf hingewiesen, z.B. so:

                 ________________________________________
                 _                                      _
                 _  NetCall beendet mit Fehlercode -5   _
                 _                                      _
                 ________________________________________

Die Bedeutung  der einzelnen Ergebnis-Codes  ist im folgenden  erklaert und
geht auch aus dem Beispiel-Script unten (zum Netcall mit der OLN) hervor: _

   0 = Netcall erfolgreich abgewickelt

  -1 = BiModem-Verbindung  konnte nicht  hergestellt werden  (abhaengig von
       BiModem-Installation: "Number of seconds to wait for connect")

  -2 = PUFFER konnte  nicht extrahiert werden (wg.  falschem Parameter fuer
       das Dekomprimierungs-Programm oder  schlechtem Sektor(en) im Bereich
       der empfangenen Datei CALLED.xxx)

  -3 = CALLED.xxx  nicht  angekommen  (duerfte  eigentlich  nie  auftreten,
       laesst auf eine defekte FAT schliessen - Virus im System?)

  -4 = Login in Mailbox fehlgeschlagen (entweder hat sich die Box innerhalb
       von 3  Minuten nicht korrekt  gemeldet, oder die  Leitungsverbindung
       wurde zwischendurch unterbrochen)

  -5 = Anwahl erfolglos  (entweder war waehrend der  in der Konfigurations-
       Datei  'BiPoint.CNF' angegeben  Anzahl von  Anwahlversuchen staendig
       besetzt, das  Traegersignal (CARRIER) ist  verlorengegangen oder Sie
       haben das 'BiPoint'-Script beim Waehlen mit ESC abgebrochen)

  -6 = Konfigurations-Datei  fehlerhaft  (Falsche  Reihenfolge?  Ungueltige
       Eintraege? - Ueberpruefen Sie 'BiPoint.CNF'!)

  -7 = Carrier beim Upload (mit XYZ-Modem) verloren

  -8 = Uebertragung beim Upload (mit XYZ-Modem) abgebrochen

  -9 = Carrier beim Download (mit XYZ-Modem) verloren

 -10 = Uebertragung beim Download (mit XYZ-Modem) abgebrochen

 -11 = waehrend BiModem-Transfer Carrier verloren

 -12 = veraenderte  BiModem-Version auf  der anderen  Seite (gepatcht  oder
       Viren-infiziert)

 -13 = CTS ist ausgeschaltet  (abhaengig von BiModem-Installation: "CTS/RTS
       hardware flow control (Y/N)")

 -14 = zu  viele  Fehler  waehrend  Uebertragung  (abhaengig  von  BiModem-
       Installation: "Max # of errors before disconnect")

 -15 = unbekannter BiModem-Fehler (fuehrt nicht zum Programm-Abbruch)

 -20 = Text-Anzeige-Programm nicht gefunden

 -21 = (Telix-)Editor  nicht  gefunden  (wenn  Sie  in  Telix den mit ALT-A
       aufzurufenden Editor nicht korrekt angegeben haben)

 -22 = PUFFER nicht  gefunden (sollte nur  passieren, wenn Sie  weder einen
       PUFFER verschickt noch einen empfangen haben)


 -23 = PUFFER bis zum Ende gelesen (sic!)

 -24 = PUFFER-Bearbeitung beendet (durch entsprechende Menu-Auswahl)


Schliesslich wird die empfangene PUFFER-Datei auch gleich 'ausgepackt', was
Ihnen ebenfalls mitgeteilt wird:

                ___________________________________________
                _                                         _
                _  Die Datei PUFFER wurde dekomprimiert   _
                _                                         _
                ___________________________________________


Wurden saemtliche  Schritte bis hierher fehlerlos  abgewickelt, so wird das
eigene 'Logbuch' (capture-file) geloescht,  die Datei 'BiPoint.LOG' auf den
neuesten Stand gebracht, die Dateien CALLER.xxx sowie CALLED.xxx geloescht.

Nach  einem  ZModem-Netcall  finden  Sie  in  der Datei 'BiPoint.LOG' einen
Eintrag nach folgendem Muster:

90.12.01  18:42:13  __ Z-Modem-Netcall _
90.12.01  19:09:12  Connected with : Manually entered number.
90.12.01  19:09:12  ++ At phone #  : 0202473086
90.12.01  19:09:12  ++ Settings    : 9600,N,8,1
90.12.01  19:09:16  Elapsed time until Connection : 00:27:01
90.12.01  19:09:31  Upload using Zmodem protocol.
90.12.01  19:09:31  ++ File : \UPLOAD\CALLER.ARC
90.12.01  19:09:35  ++ Chars per second : 639
90.12.01  19:09:40  Download using Zmodem protocol.
90.12.01  19:09:40  ++ File : \Download\called.arc
90.12.01  19:10:50  ++ Chars per second : 658
90.12.01  19:11:04  __ Netcall erfolgreich abgewickelt _

 _

Nach einem Netcall mit BiModem sieht der Eintrag aehnlich aus:

90.12.03  23:35:58  __ Bi-Modem-Netcall _
90.12.03  23:39:03  Connected with : Manually entered number.
90.12.03  23:39:03  ++ At phone #  : 05113505604
90.12.03  23:39:03  Elapsed time until Connection : 00:03:02
90.12.03  23:39:03  ++ Settings    : 2400,N,8,1
90.12.03  23:39:47  Upload using BiModem protocol.
90.12.03  23:39:47  ++ File : CALLER.ARC
90.12.03  23:39:47  ++ Transfer : Successfull (5176 bytes)
90.12.03  23:39:47  ++ Chars per second : 272
90.12.03  23:39:47  ++ Remote-ID : OekolineMailbox SYSOP@OLN.ZER v1.23 -350 5604
90.12.03  23:44:16  Download using BiModem protocol.
90.12.03  23:44:16  ++ File : CALLED.ARC
90.12.03  23:44:16  ++ Transfer : Successfull (65217 bytes)
90.12.03  23:44:16  ++ Chars per second : 225
90.12.03  23:44:16  ++ Remote-ID : OekolineMailbox SYSOP@OLN.ZER v1.23 -350 5604
90.12.03  23:44:37  __ Netcall erfolgreich abgewickelt _
90.12.03  23:44:37  Elapsed time online 00:05:21


Beachten Sie bitte, dass die Datei 'BiPoint.LOG' dann nicht ordnungsgemaess
geschlossen  werden koennte,  wenn Sie  das Script  zwischendurch (mit ESC)
abbrechen  wuerden.  Daher  wird  diese  Moeglichkeit des Programm-Abbruchs
unterbunden - lediglich  in dem Fenster, mit dem  Telix Ihnen anzeigt, dass
gerade gewaehlt wird, koennen Sie  (mit ESC) 'BiPoint' abbrechen. In diesem
Fall erscheint in der Datei 'BiPoint.LOG' die Meldung "Anwahl erfolglos".


Noch ein  Hinweis zu BiModem:  Aeltere BiModem-Versionen als  v1.22 koennen
die  Telefon-Nummer  des  Gegenuebers  NICHT  korrekt  darstellen:  Auf dem
Bildschirm   waehrend   des   Datentransfers   sehen   Sie  eine  praktisch
willkuerliche Nummer. Achten Sie zumindest  darauf, bei BiModem Ihre eigene
Nummer richtig zu formatieren ("Phone number edit mask").


Nachdem Sie nun  also einen neuen PUFFER empfangen  haben, koennen Sie sich
die   einzelnen   Nachrichten   gleich   ansehen.   Dabei   erscheint   ein
Bildschirm-Fenster etwa dieser Art:


  _______________________________________________________________________
  _                                                                     _
  _ Datei        :\POINT\PUFFER 13043 Byte von 34323 gelesen            _
  _                                                                     _
  _ Empfaenger   :/Z-NETZ/TELECOM/NETZWERKE                             _
  _ Nachricht von:BRIAN_O'FISH@MULI.ZER                                 _
  _ Betreff      :Hitchikers Guide to Zerberus Netcalls                 _
  _ Datum        :19.07.1990 - 09:10                                    _
  _ Route        :MIDGET!MULI!HHN!GCS!INFINET!LINK-H!OLN                _
  _ ID           :49.222@MIDGET                                         _
  _ Typ          :Text                                                  _
  _ Groesse      :13043 Bytes                                           _
  _                                                                     _
  _______________________________________________________________________


Sie koennen nun entscheiden, wie Sie weiter verfahren wollen, indem Sie aus
dem  folgenden Menu  die gewuenschte  Option durch  die entsprechende Taste
auswaehlen:

                       ____________________________
                       _                          _
                       _  [L]esen                 _
                       _  [W]eiter Blaettern      _
                       _  [S]peichern als Datei   _
                       _  [A]ntwort ins Brett     _
                       _  [P]ersoenliche Antwort  _
                       _  [B]eenden               _
                       _   _                      _
                       ____________________________


Wenn Sie innerhalb von 5  Minuten (300 Sekunden) keinen Menu-Punkt waehlen,
so gibt 'BiView' den Code -24 (Arbeit beendet) an das aufrufende 'BiPoint'-
Programm zurueck. Durch diese  Schleife soll zwei einander widersprechenden
Anspruechen Rechnung getragen werden: Zum einen koennen Sie auf diese Weise
'in  aller Ruhe'  ueberlegen und  auswaehlen; zum  anderen aber koennen Sie
'BiPoint' auch unbeaufsichtigt im Batch-Betrieb  laufen lassen. Wenn Sie am
Ende Ihres Telix-Scripts, mit dem  Sie 'BiPoint' aufrufen, den "ExitTelix"-
Befehl  verwenden, wird  das DFUe-Programm  auch gleich  verlassen, und Sie
koennen irgendeines Ihrer DOS-BATch-Programme weiterarbeiten lassen.


Wollen Sie die Nachricht [L]esen, so wird das in Ihrer Konfigurations-Datei
angegebene Anzeigeprogramm gestartet (empfehlenswert:  'LIST' bzw. 'FV' von
Vernon D. Buerg).  Handelt es sich um eine  Text-Datei, wird der Textlister
aufgerufen, andernfalls das Programm zum Anzeigen von Binaerdateien.

Selbstverstaendlich koennen Sie auf  die Nachricht auch antworten: entweder
(privat)  an den  Absender oder  (oeffentlich)  in  das Brett,  in dem  die
Nachricht  steht. Dazu  wird ein  neuer Nachrichtenkopf  generiert und  Ihr
Editor  gestartet, dem  die Antwortdatei  uebergeben wird.  Diese sieht bei
einer [P]ersoenlichen Antwort ungefaehr so aus:

------------------------------schnipp-------------------------------------
BRIAN_O'FISH@MULI.ZER
A. auf: Hitchikers Guide to Zerberus Netcalls
T

In seiner Nachricht vom 19.07.1990 schreibt BRIAN_O'FISH@MULI.ZER:

------------------------------schnapp-------------------------------------

[A]ntworten Sie oeffentlich im Brett, so sieht es etwas anders aus:

------------------------------schnipp-------------------------------------
/Z-NETZ/TELECOM/NETZWERKE
A. auf: Hitchikers Guide to Zerberus Netcalls
T

In seiner Nachricht vom 19.07.1990 schreibt BRIAN_O'FISH@MULI.ZER:

------------------------------schnapp-------------------------------------

Nachdem Sie Ihren Text geschrieben  und mit Ihrem Editor gespeichert haben,
werden  Sie  nocheinmal  gefragt,  ob  Sie  die  Antwortdatei  tatsaechlich
verschicken moechten:

  _______________________________________________________________________
  _ 64876089.MSG 987 Bytes vom 29.08.90 um 22:59:38 verschicken (J/N)? __
  _______________________________________________________________________

Auch hier  gilt wieder, dass Sie  innert 30 Sekunden antworten  sollten, da
sonst  Nein angenommen  wird. Beantworten  Sie die  Frage (so  oder so) mit
Nein, wird die  Antwortdatei geloescht, so dass Sie  sich Ihre Platte nicht
'zumuellen'.  Der  Dateiname  wird  uebrigens  aus  der  jeweils  aktuellen
Systemzeit  und -datum  generiert, so  dass doppelte  Dateinamen mit  hoher
Wahrscheinlichkeit vermieden werden.

Beachten  Sie bitte,  dass Sie   zum Versenden  (bzw. dem  Generieren eines
Versand- PUFFERs)  derzeit noch auf ein  seperates Programm angewiesen sind
(z.B.   die  "Zimmermann   Message  Preparation   Utility").  Unser   Modul
'BiPrep.SLC' befindet sich  noch in der Entwicklung und  kann daher derzeit
noch  nicht mitgeliefert  werden. Stattdessen  fuegen wir  diesem Paket die
Datei  'BiPrep.BAT'  bei,  die   in  Zusammenarbeit  mit  Marc  Zimmermanns
'MsgPrep' einen Netcall-PUFFER bereitstellt.


Falls Sie die Nachricht (seperat  von der PUFFER-Datei) [S]peichern wollen,
wird eine entsprechende Datei angelegt und dies am Bildschirm angezeigt:

        ___________________________________________________________
        _                                                         _
        _  Nachricht wurde gespeichert als: \POINT\64876190.TxT   _
        _                                                         _
        ___________________________________________________________



Fuer die  Generierung des Dateinamens  gilt das gleiche  wie oben erwaehnt:
die Systemzeit und -datum werden verwendet.


Wenn Sie  [W]eiterblaettern, wird Ihnen  der naechste Nachrichtenkopf  w.o.
angezeigt. Auf  diese Weise koennen  Sie den gesamten  eingegangenen PUFFER
lesen  und verarbeiten.  Schliesslich werden  Sie dann  darauf hingewiesen,
dass die Datei vollstaendig gelesen wurde:

                        ___________________________
                        _                         _
                        _  PUFFER zuende gelesen  _
                        _                         _
                        ___________________________


Sie koennen das  Lesen jedoch auch zwischendurch [B]eenden,  was Ihnen dann
ebenfalls auf dem Bildschirm quittiert wird:

                           ____________________
                           _                  _
                           _  Arbeit beendet  _
                           _                  _
                           ____________________


Abschliessend wird die Kontrolle an das aufrufende Script (das Sie nach dem
unten  abgedruckten Muster  selbst erstellen  koennen) zurueckgegeben. Dort
koennen Sie nach Bedarf den zurueckgegebenen Ergebnis-Code auswerten.


_________________________________  <:-) ___________________________________


                            Was ist ein Point:
                            ------------------

Es ist  recht zeitraubend, wie  ueblich 'online' in  eine Box zu  gehen, um
dort die neuesten Nachrichten zu lesen:  Zunaechst muss man warten, bis die
Box frei ist  und man sich einloggen kann -  nicht selten (zumal am fruehen
Abend) sind  dazu Dutzende von  Anrufen noetig. Bis  man dann jene  Bretter
angewaehlt  hat, in  welchen man  nachsehen moechte,  und die interessanten
Artikel  rausgepickt hat,  die man  lesen moechte,  vergeht wieder kostbare
Zeit (und entstehen Teflon-Kosten).

Ist man  dagegen als sog.  'Point' an eine  Zerberus-Mailbox angeschlossen,
erhaelt man alle neuen Nachrichten  in den bestellten Brettern automatisch.
Dazu  ruft  der  Point  regelmaessig  bei  seiner  Mailbox  an. Die gesamte
Uebertrageung laeuft  automatisch ab. Da die  Daten komprimiert uebertragen
werden  (z.B.  "geARCt"),  wird  zusaetzlich  die Telefonrechnung geschont.
Damit   kann  man   zumindest  Boxen   im  Nahbereich   auch  tagsueber  im
8-Minuten-Takt   anrufen,  zumal   dann  die   Box  auch   eher  frei  ist.
Anschliessend kann man in Ruhe ('offline') die Nachrichten lesen sowie ggf.
beantworten. Und weil dabei auch  kein Gebuehrenzaehler mit-tickt, kann man
genauer   lesen   oder   zum   Beantworten   auch   mal  in  der  Literatur
(Buecher/Zeitschriften) nachschlagen.


_________________________________  <:-) ___________________________________



                      Das 'Abonnieren' von Brettern:
                      ------------------------------

Mailbox-Bretter, deren  Inhalt Sie regelmaessig  beziehen moechten, koennen
Sie bei Ihrer Box gewissermassen 'abonnieren'.  Dazu gibt es zwei Wege, die
Sie mit dem/der Sysop Ihrer Box absprechen muessen.

Der  eine  Weg  besteht  darin,  dass  Sie  dem/der Sysop mitteilen, welche
Bretter  Sie  beziehen  moechten.  Alles  weitere  wird  dann  in  der  Box
veranlasst.

Da dies fuer alle Beteiligten ein  recht aufwendiger Weg ist, wurde von den
'Muli  labs' (Brian  O'Fish) ein  Hilfsprogramm entwickelt,  das Ihnen  die
Moeglichkeit bietet, je nach Bedarf  Bretter zu abonnieren oder auch wieder
abzubestellen.  Das geschieht  einfach  dadurch,  dass Sie  dem Pseudo-User
"MAPS"  eine Nachricht  mit ihren  Wuenschen schicken.  BEVOR Sie dies aber
tun, senden Sie bitte zunaechst nur eine Nachricht an MAPS mit dem Betreff

        HILFE *

Einen Text  braucht Ihre Nachricht nicht  zu enthalten - er  wuerde ohnehin
ignoriert - eine Leerzeile reicht. Mit Ihrem naechsten Netcall erhalten Sie
dann von der Box ausfuehrliche Hinweise  dazu, auf welche Weise mit MAPS im
Detail umzugehen ist. Erst nachdem  Sie diese Hilfetexte aufmerksam gelesen
(und  bei   Bedarf  mit  dem/der  Sysop   besprochen)  haben,  sollten  Sie
tatsaechlich mit MAPS arbeiten.


_________________________________  <:-) ___________________________________


                Das Weiterleiten persoenlicher Nachrichten:
                -------------------------------------------

Sofern Sie  persoenliche Nachrichten an andere  UserInnen versenden wollen,
aendert sich fuer  Sie durch die Benutzung eines  'Points' zunaechst einmal
gar nichts  - abgesehen davon, dass  Sie erhebliche Telefongebuehren sparen
koennen,  weil Sie  nun ja  nicht mehr  'online' arbeiten,  sondern in Ruhe
zuhause. Die  Adressierung (V.NACHNAME@BOX.ZER) an  UserInnen anderer Boxen
bleibt die  gleiche. Beachten Sie  bitte nur, dass  Sie bei Nachrichten  an
NutzerInnen Ihrer Heimatbox lediglich den Namen der Empfaenger (ohne:
@BOX.ZER) angeben.

Damit  auch jene  Nachrichten, die  in Ihr  persoenliches Postfach gesendet
werden, an Ihren Point (via  Netcall) weitergeleitet werden, muessen Sie in
Ihrer  Box einen  STELLVERTRETER benennen:  SYSOP@MY_POINT. Nachdem  Sie in
Ihrer  Heimatbox diesen  Befehl eingegeben  haben, werden  automatisch alle
persoenlichen Nachrichten in Ihre  Netcall-Datei einsortiert und Ihnen beim
naechsten Anruf uebermittelt.


_________________________________  <:-) ___________________________________

                            Das Netcall-Script:
                            -------------------

Ihr eigenes Script zum Netcall in der OLN koennte bspw. so aussehen:

--------------------------------- schnipp ---------------------------------

     ///////////////////////////  CallOLN.SLT  ////////////////////////
    //                                                               //
   //  Telix-Salt-Script zum automatisierten Einloggen bei OekoLine  //
  //                                                                 //
 //    Kontaktadresse oekoline                                       //
 //    -----------------------                                       //
 //    Udo Schacht-Wiegand                                           //
 //    Moorkamp 46, 3000 Hannover 1                                  //
 //    Tel: 0511-350 30 81 (privat, bis 22 Uhr)                      //
 //    OLN-Mailbox: 0511-350 56 04 (300 bis 9600 Baud, 8N1)         //
 //                                                                //
 //    In der Mailbox: SYSOP oder U.SCHACHT-WIEGAND               //
 //                                                              //
 ///////////////////  (C) 1989,90 DFG/M.Watermann  ///////////////

Main()
{
 Int
    Erfolg;

 Erfolg = CallD("BiPoint", "05113505604,,,", "OLN", "PASSWORT", "B");
 //               ^         ^                 ^      ^          ^
 //               |         |                 |      |          |_ Protokoll
 //               |         |                 |      |
 //               |         |                 |      |_ Point-Passwort
 //               |         |                 |
 //               |         |                 |__ Endung der Capture-Datei
 //               |         |
 //               |         |___ Telefonnummer der Mailbox
 //               |
 //               |___ Name des Telix-BiModem-Scipts
 //

 PrintS();                                                     // Leerzeile
 if (Erfolg == 0)
   {
    PrintS(" Netcall erfolgreich");
   }
 else
  {
   Tone(523, 10);  Tone(659, 10);
   Tone(523, 10);  Tone(659, 10);
   if (Erfolg == -1)
     PrintS(" BiModem-Verbindung kann nicht hergestellt werden");
   else if (Erfolg == -2)
     PrintS(" PUFFER konnte nicht extrahiert werden");
   else if (Erfolg == -3)
     PrintS(" CALLED.xxx nicht angekommen");
   else if (Erfolg == -4)
     PrintS(" Login in Mailbox fehlgeschlagen");
   else if (Erfolg == -5)
     PrintS(" Anwahl erfolglos");
   else if (Erfolg == -6)
     PrintS(" Konfigurations-Datei fehlerhaft");
   else if (Erfolg == -7)
     PrintS(" Carrier beim Upload verloren");
   else if (Erfolg == -8)
     PrintS(" Uebertragung beim Upload abgebrochen");
   else if (Erfolg == -9)
     PrintS(" Carrier beim Download verloren");
   else if (Erfolg == -10)
     PrintS(" Uebertragung beim Download abgebrochen");
   else if (Erfolg == -11)
     PrintS(" BiModem hat Carrier verloren");
   else if (Erfolg == -12)
     PrintS(" veraenderte BiModem-Version auf der anderen Seite");
   else if (Erfolg == -13)
     PrintS(" CTS ausgeschaltet");
   else if (Erfolg == -14)
     PrintS(" zu viele Fehler waehrend BiModem-Uebertragung");
   else if (Erfolg == -20)
     PrintS(" Text-Anzeige-Programm nicht gefunden");
   else if (Erfolg == -21)
     PrintS(" (Telix-)Editor nicht gefunden");
   else if (Erfolg == -22)
     PrintS(" PUFFER im angegebenen Verzeichnis nicht gefunden");
   else if (Erfolg == -23)
     PrintS(" PUFFER bis zum Ende gelesen");
   else if (Erfolg == -24)
     PrintS(" PUFFER-Bearbeitung beendet");
  }
 PrintS();                                                     // Leerzeile

}                                                          // end of Main()

------------------------------- schnapp -----------------------------------


Die   Protokoll-Datei  (capture-file)   bekommt  ihren   Namen  automatisch
zugewiesen. Er besteht aus dem aktuellen Datum in der Form JJMMTT sowie der
'BiPoint' als  Parameter 'Ext' uebergebenen Endung.  Auf diese Weise laesst
sich  mit einem  Blick ins  Inhaltsverzeichnis leicht  das Wann  und Wo der
einzelnen fehlgeschlagenen Anrufe erkennen.

Die Protokoll-Datei eines Anrufs in der Oekoline-Box am 2. Nov. 1990 wuerde
dann bspw. heissen: '901102.OLN'. Bei einem fehlerlos abgewickelten Netcall
wird   diese   Protokoll-Datei   allerdings   am  Programmende  automatisch
geloescht, so dass im Normalfall keine Dateien 'uebrigbleiben'.


_________________________________  <:-) ___________________________________

                         Die Konfigurations-Datei:
                         -------------------------

Aus  der  Konfigurations-Datei  'BiPoint.CNF',  die  in Ihrem Telix-Upload-
Verzeichnis liegt, werden die folgenden Angaben eingelesen:

  1.   Name Ihres Points

  2.   die   Extension  des   verwendten  Komprimierungs-Programms  (i.d.R.
       "ARC");

  3.   Suchpfad und Name des Komprimierungs-Programm (i.d.R. "PKARC");

  4.   die Komprimierungs-Parameter (i.d.R. "-oc -u");

  5.   das Verzeichnis, AUS dem die 'PUFFER'-Datei kommt;

  6.   Suchpfad und Name des Dekomprimierungs-Programm (i.d.R. "PKXARC");

  7.   die Dekomprimierungs-Parameter (i.d.R. "-r");

  8.   das Verzeichnis, IN das die 'PUFFER'-Datei kommt;

  9.   der  Suchpfad und  Name des  BiModem-Programmes; hier  muss in jedem
       Fall ein gueltiger Dateiname stehen: Wenn Sie also nicht mit BiModem
       arbeiten wollen oder  koennen, so tragen Sie hier  z.B. den Suchpfad
       und Namen Ihres Kommandoprozessors ein (i.d.R. "C:\COMMAND.COM");

 10.   die  Zahl  der  gewuenschten  Anwahl-Versuche  bei Ihrer Server-Box;
       steht hier eine 0 (Null), so wird 'endlos' angewaehlt;

 11.   Suchpfad und Name des Textanzeige-Programms (i.d.R. "LIST");

 12.   Suchpfad und Name des Binaerdatei-Anzeigeprogramms (i.d.R. "FV");
 _


Alle  Zeilen,  die  entweder  leer  sind  oder  mit  einem  Semikolon (';')
beginnen, werden  als Kommentare angesehen und  ignoriert. Sie koennen also
beliebige  Bemerkungen  in  die  Konfigurations-Datei  schreiben. Fuehrende
Leerzeichen werden ebenfalls ignoriert.  Lediglich die korrekte Reihenfolge
der genannten Angaben muss sichergestellt sein.


Ihre Datei 'BiPoint.CNF' koennte demnach etwa so aussehen:

------------------------------ schnipp ------------------------------------

; Konfigurations-Datei zum Telix-BiPoint-Script
; fuer Point-Netcalls in Zerberus-Boxen
; ---------------------------------------------

  MY_POINT
; 1. Der Name Ihres Points
; ------------------------

  ARC
; 2. die Extension des Quetschers
; -------------------------------

  Q:\PkArc
; 3. Pfad und Name des Quetschers
; -------------------------------

  -oc -u
; 4. Parameter zum Quetschen
; --------------------------

  \Point
; 5. da kommt der PUFFER her
; --------------------------

  Q:\PkXArc
; 6. Pfad und Name des Entquetschers
; ----------------------------------

  -r
; 7. Parameter zum Dekomprimieren
; -------------------------------

  \Point
; 8. da soll der neue PUFFER hin
; ------------------------------

  \DFUe\BiModem
; 9. Pfad und Name des externen BiModem-Protokolls
; ------------------------------------------------

  0
; 10. Anzahl der Waehlversuche (0 = unendlich)
; --------------------------------------------

  U:\List
; 11. Textanzeige-Programm
; ------------------------

  U:\FV
; 12. Binaerdatei-Anzeigeprogramm
; -------------------------------

------------------------------ schnapp ------------------------------------


_________________________________  <:-) ___________________________________


                    Die beiden wichtigsten Protokolle:
                    ----------------------------------

Das ZModem Datenuebertragungs-Protokoll sorgt fuer zuverlaessige Datei- und
Befehls-Uebertragung   mit   vollstaendiger   END-TO-END  Daten-Integritaet
zwischen  verschiedenen Anwendungsprogrammen.  ZModem's 32-Bit-CRC schuetzt
auch vor  den Fehlern sog. "error  free" Modems und solchen,  die selbst in
den  weitest  entwickelten  Netzen  auftreten.  Es  sichert  alle Daten und
Ueberwachungs-Information  mit  einer   effektiven  Fehlererkennung.  Seine
Datenfluss-Behandlung   eliminiert  Verzoegerungen,   wie  sie   durch  die
Datenblock-Behandlung  von   Kermit/XModem/YModem/JModem  entstehen.  Dabei
verzichtet  es  auf  die  klassischen  Kompromisse  zwischen Uebertragungs-
Effizienz   und  Fehler-Korrektur   der  XModem/YModem/JModem-Paketlaengen.
ZModem's Paketlaenge ist die gesamte Datei.

Benutzer-Freundlichkeit    ist    ein    wichtiges    ZModem-Feature.   Der
AutoDownload(tm) (automatischer Datei-Download, initiiert ohne Eingriff des
Anwenders)  vereinfacht,  verglichen  mit  traditionellen  Protokollen, den
Datei-Transfer betraechtlich.


BiModem(tm)  ist  ein  neues  Kommunikations-Protokoll,  das  es gestattet,
GLEICHZEITIG in beiden Richtungen Daten  zu uebertragen. BiModem kann Daten
versenden (Upload)  waehrend es zugleich empfaengt  (Download). Stellen Sie
sich  die  zeitlichen  Einsparungen  vor,   wenn  Sie  mit  der  Leistungs-
faehigkeit  von  Zmodem(tm)-  und  YmodemG  Ihre  Daten  versenden koennen,
waehrend Sie zur gleichen Zeit und mit derselben Leistungsfaehigkeit andere
Daten empfangen. Zudem koennen Sie sich waehrend der Datenuebertragung auch
noch mit dem/der Sysop Ihrer Mailbox via Bildschirm unterhalten (Chat) ...

Aehnlich  wie ZModem,  benoetigt auch  BiModem keine  weiteren Eingaben, um
sowohl Up-  als auch Download  selbsttaetig abzuwickeln. Wenn  Sie sich als
BiModem-Anwender  haben registrieren  lassen, koennen  Sie zudem  u.a. noch
waehrend  der  Uebertragung  (!)  weitere  Dateien  zum  Up-  oder Download
angeben.


_________________________________  <:-) ___________________________________


                                 Interna:
                                 --------

Zur  Orientierung  hier  die  Prozedur-Koepfe  der  einzelnen Scripts sowie
(leicht  gekuerzt mit  freundl. Genehmigung  von BRIAN_O'FISH@MULI.ZER) als
Hintergrund-Information einige Hinweise zum eigentlichen Netcall.

'BiCheck.SLC':
 Main(Str Konfig_Datei, Str Pointname,
      Str UpFile, Str DownFile,
      Str BiMoDirPrg, Str BiPointLog, Str CmdLine,
      Str DeKompriPrg, Str DeKompParm,
      Int AnwahlVersuche,
      Str TextViewer, Str BinViewer)

'BiPoint.SLC':
 Main(Str Tel_Nr, Str Extension, Str Pass_Name, Str Protokoll)

'BiView.SLC':
 Main(Str ZielVerzeichnis, Str Version, Str Pointname,
      Str TextViewer, Str BinViewer)



                           Der Zerberus-Netcall:
                           ---------------------

Zuerst wird die Verbindung zwischen  den beiden Systemen auf irgendeine Art
und Weise hergestellt (zum Beispiel ueber Modem).

Nach erfolgtem Connect laeuft aus Sicht des Anrufers folgendes ab:

   a)  Die andere  Seite sendet den  Mailbox-Begruessungsbildschirm. Dieser
       kann durch wiederholtes Senden von Ctrl-X abgebrochen werden.

   b)  Die Mailbox sendet als Prompt den String "Username:". Nun sollte der
       Anrufer den String "ZERBERUS", gefolgt von CR/LF, senden.

   c)  Wenn b)  funktioniert hat und die  Mailbox das "ZERBERUS" verstanden
       hat, sendet  sie den String "Systemname:",  andernfalls vermutet sie
       wahrscheinlich  einen normalen  Usernamen, sie  sollten in  dem Fall
       einige  CR/LF  -  Paare  senden,  damit  die  Verbindung sich wieder
       synchronisiert,   und  bei   b)  weitermachen.   Wenn  "Systemname:"
       empfangen   wurde,   sollte   der   Anrufer   seinen  System-  (oder
       Terminal-/Point-)  Namen senden,  in Grossschrift  und wiederum  mit
       CR/LF beendet.

   d)  War dies  nicht erfolgreich, geht's  wieder zu b),  ansonsten sendet
       die  Mailbox  "Passwort:".  Nun  wird  das  vereinbarte Netzpasswort
       gesendet, ebenfalls in Grossschrift und durch CR/LF beendet.

   e)  Wenn  die Passworteingabe  fehlgeschlagen ist,  wird entweder wieder
       bei  b) weitergemacht,  oder die  andere Seite  sendet bei  zuvielen
       Fehlversuchen  den  String  "Netzzugriff  verweigert"  und legt auf.
       Wurde das  Passwort korrekt erkannt, sendet  die Mailbox erst einmal
       mehrere Zeilen, die den String  "running ARC" enthalten. Sie ist nun
       die  Daten fuer  Sie am   vorbereiten, was  einige Zeit  in Anspruch
       nehmen kann (Sie sollten an  dieser Stelle ruhig sichergehen und mit
       einem Timeout von 10 Minuten arbeiten).


   f)  Ist  der  Partner  fertig  mit  Arcen,  so  sendet  er ein einzelnes
       NAK-Zeichen  (Ascii  Hex  15,  Dezimal  21)  und  erwartet  nun Ihre
       Seriennummer.  Diese  Seriennummer  besteht  im  Prinzip  aus  fuenf
       Zeichen,  wobei das  fuenfte die  Summe der  ersten vier ist (modulo
       256), also (in C): char s[5]; s[4] = (char)(((int) s[0] + (int) s[1]
       + (int)s[2] +  (int)s[3]) & 0xFF); Was  Sie als Seriennummer nehmen,
       ist  im  Prinzip  egal,  Sie  koennen  zum Bleistift der Einfachkeit
       halber fuenf mal ein Nullbyte  senden. Wenn die Seriennummer korrekt
       erkannt wurde, sendet die Gegenseite  ein ACK (Ascii 6), wenn nicht,
       wieder  ein  NAK.  Sollte  die  Seriennummer  mehrmals nicht erkannt
       werden, legt die Gegenseite auf.

   g)  Ist  der  Seriennummerncheck  erfolgreich  gelaufen (ACK empfangen),
       beginnt umgehend der eigentliche Netztransfer:

       Beim Netztransfer wird immer in je einer Richtung ein File gesendet.

       Bei  Unidirektionalem Transfer  (Xmodem, Zmodem)  sendet zuerst  der
       Anrufer, dann der Angerufene.

       Bei   Bidirektionalem  Transfer   (Bimodem)  werden   beide  Dateien
       gleichzeitig versandt.

       Der  Anrufer sendet  eine Datei  namens CALLER,  der Angerufene eine
       Namens CALLED. Es muss  damit gerechnet werden, dass moeglicherweise
       der  Dateiname  der  zu  empfangenden  Datei  ein  anderer  als  der
       erwartete ist.

       Die Datei ist ein Archiv, gepackt  mit ARC (bei manchen Systemen ist
       eventuell auch  ZIP, ZOO oder LHARC  als Archivformat moeglich). Die
       oben angesprochenen Dateien CALLER  und CALLED sollten als Extension
       die jeweilige Arcer-Extension tragen.

       Im  Archiv befindet  sich eine  Datei namens  PUFFER und  sonst nix.
       Diese Datei ist das eigentliche Netcallfile (Format s.u.).

       Wenn ein  Partner nichts zu  versenden hat, sollte  er entweder eine
       Datei senden,  die nur aus  einem CR/LF-Paar besteht,  oder aber ein
       Archiv, das ein PUFFER-File mit CR/LF enthaelt, beide Formen sollten
       erwartet werden.

   h)  Direkt  nach  dem  Versand  der  beiden  Files  wird  die Verbindung
       getrennt.


                     Format des Netcallfiles (PUFFER)
                     --------------------------------

Die PUFFER-Datei  enthaelt nacheinander ohne  Luecke alle Nachrichten,  die
versandt werden sollen.

Eine Nachricht besteht dabei aus Kopf und Message.

Der Kopf enthaelt 8 Zeilen, die jeweils durch CR/LF beendet werden.

Ein Kopf sieht folgendermassen aus:


----------- Start o'Kopf ------------
<Empfaenger>
<Betreff>
<Absender>
<Datum>
<Pfad>
<MsgId>
<Typ>
<Laenge>
----------- End o'Kopf --------------

Die einzelnen Felder haben folgende Bedeutung:

   <Empfaenger> :
   Eine Zeichenkette  ohne Leerzeichen und  in Grossschrift. Maximallaenge:
   40  Zeichen  (hmm,  unsicher,  vielleicht  mehr)  Es gibt drei moegliche
   Erscheinungsformen:

   <Username>
   Empfaenger ist  ein User, der  in der Mailbox  eingetragen ist, die  das
   Netcallfile  erhalten  wird.  Username   darf  keinen  Klammeraffen  (@)
   enthalten. Beispiel: BRIAN_O'FISH

   <Brettname>
   Empfaenger ist ein Brett in der  Box, die das Netcallfile erhalten wird.
   Damit  die  Nachricht  ankommen  kann,  muss  das  Brett dort natuerlich
   vorhanden sein. Beispiel: /T-NETZ/BESCHEUERT

   <Username>@<Systemname>.ZER
   Empfaenger ist der User  <Username> im Netzsystem <Systemname> Beispiel:
   WOLFGANG@SOLARIS.ZER

   Es  ist  wichtig,  dass  fuer  Nachrichten  an  User im Serversystem der
   Systemname   NICHT   im   Empfaengerteil   auftaucht,   also  die  erste
   Erscheinungsform genommen wird !

   <Betreff>
   Der   Nachrichtentitel.   Eine    beliebige   Zeichenkette   mit   einer
   Maximallaenge von 40 Zeichen (wieder geschaetzt...)

   <Absender>
   Der Absender  der Nachricht. Eine  Zeichenkette ohne Leerzeichen  und in
   Grossschrift.  Maximallaenge  sind  wiederum  40  Zeichen.  Der Absender
   sollte immer die Form <eigener_username>@<eigener_systemname>.ZER haben.
   Bei  einem  Terminal  (Point)  sollte  der  Pointname  fuer  den eigenen
   Systemnamen   eingesetzt  werden,   das  Serversystem   wird  das   Feld
   entsprechend anpassen.

   <Datum>
   Das Erstellungsdatum  der Nachricht. Eine  Zeichenkette nur aus  Ziffern
   mit exakt 10 Zeichen Laenge ohne Leerzeichen dazwischen.

   Format: jjmmtthhmm
       jj = Jahr (00-99, gezaehlt seit 1900, ich weiss, 2000 ist nicht :-)
       mm = Monat (01-12)
       tt = Tag im Monat (01-31)
       hh = Stunde (00-23)
       mm = Minute (00-59)
   Es ist SEHR wichtig, dass  das Format dieses Feldes stimmt, insbesondere
   die Laenge, da es sonst zu grossen Problemen auf dem Netz kommen kann.

   <Pfad>
   Der  Nachrichtenpfad,  den  die  Nachricht  bereits  gelaufen  ist. Eine
   Zeichenkette ohne  Leerzeichen, Maximallaenge 80  Zeichen, wenn es  mehr
   werden, sollte abgeschnitten werden !

   Format: <System1>!<System2>![...]!<unser_System>
   Die  Systemnamen sind  jeweils OHNE  die Endung  .ZER zu  schreiben. Das
   eigene System wird  immer am Ende angehaengt (umgekehrt  wie bei UUCP!).
   Usernamen  sollten im  Pfad nicht  auftauchen! Wird  eine Nachricht  neu
   generiert,  sollte  der  Pfad   leergelassen  werden  (Leerzeile,  keine
   Blanks!), der Server wird sich dann als erstes System eintragen.

   <MsgId>
   Dies ist eine eindeutige Kennung  der Nachricht. Der Theorie nach sollte
   sie   NETZWEIT  NIEMALS   doppelt  vorkommen.   Eine  Zeichenkette  ohne
   Leerzeichen    mit   maximal    20   Zeichen    (sehr   wichtig!).   Das
   "Standard"-Format  ist folgendes:  <xx>.<yyyyy>@<unser_System> wobei  xx
   eine  zweistellige  Zufallszahl  und   yyyyy  ein  bei  jeder  Nachricht
   erhoehter Zaehler ist. Beispiel: 08.15@MIDGET

   <Typ>
   Der Nachrichtentyp,  gibt die Weiterverarbeitung  der Nachricht an.  Ein
   einzelnes Zeichen, und zwar:
   T     fuer Textnachrichten
   B     fuer Binaernachrichten

   Alle anderen  Zeichen fuehren bei Zerberus-  und Kompatiblen Systemen zu
   erheblichen  Problemen,  also  bitte  keine  eigenen Formate definieren,
   sonst koennen Sie ihr Netcallfile  gleich loeschen (Einlesen wird an der
   Stelle mit Fehler abgebrochen).

   Das  Format  von  Binaerdateien  ist  frei,  bei Textdateien sollten Sie
   darauf  achten  (mit  Ihrer  Software  bei  der  Erstellung  der Message
   sicherstellen),  dass Zeilen  mit  CR/LF  beendet werden  und moeglichst
   IBM-Umlaute verwenden (wenn ueberhaupt).

   <Laenge>
   Die Laenge  der Message (der  eigentlichen Nachricht) in  Bytes. Wichtig
   bei empfangenen Netcallfiles: Vor der Zahl kann ein Leerzeichen stehen!

   Nach den  Vorgaben von Zerberus  sollte UNBEDINGT beachtet  werden, dass
   persoenliche   Netzmails,   also    Mails   mit   dem   Empfaengerformat
   <Username>@<Systemname>.ZER,  nicht  laenger  als  4000  Zeichen werden.
   Andernfalls kann ihnen dreierlei passieren:

   -   Die Nachricht verschwindet im Nirwana
   -   Die Nachricht  wird weitergeroutet. In  diesem Fall machen  Sie sich
       SEHR unbeliebt  bei vielen Leuten
   -   Die Nachricht wird korrekt als  Eilmail versand (ich weiss nicht, ob
       das in irgendeiner Implementation bereits korrekt gehandhabt wird).

   Am  Wahrscheinlichsten ist  dabei  das  erste Verhalten  (Nirwana), aber
   ziehen  Sie  daraus  nicht  den  Schluss,  dass  sie  das nicht beachten
   sollten!

   Bei  Brettnachrichten  sollte  auch  die  Laengenbeschraenkung  beachtet
   werden,  hier  ist  sie  aber  Sache  des  Serversysops,  so  dass  wenn
   ueberhaupt diese Einstellung parametrisiert werden sollte.


   Beispiel eines Kopfes:



----------- Start o'Kopf ------------
/T-NETZ/BESCHEUERT
Info: Das Zerberus-Netcallformat
BRIAN_O'FISH@MIDGET.ZER
9009071123

08.15@MIDGET
T
 4223
----------- End o'Kopf --------------

Nach dem Kopf  kommt dann im Netcallfile direkt  die Message (beginnend mit
dem ersten  Byte nach dem CR/LF  der <Laenge>-Zeile. Die Message  ist genau
<Laenge> Bytes  gross, danach folgt  sofort im naechsten  Byte der naechste
Kopf.


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                         Die 'BiPoint'-Quelltexte:
                         -------------------------

Von einigen  NutzerInnen kam die  Bitte, ihnen den  Source-Code fuer eigene
Modifikationen zur Verfuegung zu stellen.  Diesen Wunsch koennen wir leider
nicht nachkommen: Zum  einen ist das Programm-Paket derzeit  schon rund 112
KByte  (ca.  3.300  Zeilen)  gross,  was  vermutlich  ziemlich  viel Arbeit
bedeuten wuerde,  es zu verstehen  und zu veraendern.  Zum zweiten arbeiten
wir   noch    immer   daran   (z.B.   soll    auch   das   Herstellen   der
Zerberus-PUFFER-Datei  ins  Script  integriert  werden),  und  wir moechten
vermeiden,   dass   von   dem    Programm   voneinander   unabhaengig   und
unterschiedlich modifizierte Varianten entstehen; neue Versionen werden von
uns  erst  freigegeben,  wenn  sie  im  'Echtbetrieb' ausfuehrlich getestet
wurden. - Wir hoffen, Sie koennen  diese Gruende verstehen, zumal sie nicht
zuletzt auch  der Sicherheit im Netz  dienen sollen. - Im  Uebrigen koennen
Sie anhand  der 'History' (in  'BiPoint.NEW') sehen, dass  wir bemueht sind,
auf Anregungen moeglichst schnell zu reagieren.


_________________________________  <:-) ___________________________________


                                 Credits:
                                 --------


 BiModem v1.24
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 Zerberus(r)
 -----------  Copyright (C) 1987 - 1990 by H.Schroeder & W.Mexner

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Einen herzlichen  Dank an Udo  Schacht-Wiegand (SYSOP@OLN.ZER) fuer  seine
Geduld und Unterstuetzung bei der Entwicklung und dem Testen der Software.

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 BiPoint v3.47
 _____________  Copyright (C) 1989, 90 DFG/M.Watermann, D-3000 Hannover 1

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